Fundstücke des Lebens

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Mit Konfirmanden in Italien unterwegs
Rainer Huber,
Die diesjährige Konfirmandenreise der Konfirmanden aus Siblingen und Beggingen stand unter der Überschrift „Fundstücke des Lebens“. Vom 9. – 14. Juli ging es um „Fundstücke“. Der Grund: Das Meiste, was uns begegnet („findet“) sind Dinge, die anders daher kommen als erwartet. Als Fundstück, dass nicht danach fragt, ob man es will oder nicht. Nicht alles ist ein Schatz, manches widerfährt uns und begleitet uns ein Stück auf unserem Leben. Dies hatten auch einige Konfirmanden in den Tagen davor erleben müssen. So reisten 2 Paar Stöcke mit und eine weitere Konfirmandin kämpfte mit Rückenschmerzen nach einem Unfall. Dennoch zog die ganze Schar fröhlich und erwartungsvoll Richtung Italien. In dem schönen Küstenort Recco stand unser Ferienhaus. Wir fanden dieses ein wenig anders als vermutet. Die letzten 100m war es nur über eine Treppe zu erreichen. Persönliche Sachen, Verpflegung und alles weitere wurde über diese Treppe transportiert. Nach kurzer Orientierungspause ging es wieder los, um das 1. Mal im Meer zu baden. Es folgte eine dichte Zeit, die sehr viele Fundstücke bereit hielt.
So z.B. das Finden/ entdecken von unterschiedlichen Religionen.
Tragisch: das „Finden“ eines Vogels, der leider aus Unachtsamkeit zerteten wurde.
Kurios: Das finden des Wehrwolfs beim Spiel in der Nacht.
Anstrengend: Das Finden eines Prakplatzes in viel zu kleinen Gassen.
Unterhaltsam: das Entdecken von Doubles
Kreativ: das Erfinden von neuen Spielen
Die Liste liesse sich fortsetzen. Spannend war, dass das, was man im täglichen Leben fand, meist ganz anders war als erwartet oder gesucht. So schwammen wir z.B. von San Fruttosso aus ein gutes Stück aus der Bucht, um eine versunkene Christusstatue anzusehen und was fanden wir? – Taucher! Schwarze Schatten und vereinzelte Lichtpunkte, die die Statue gerade reinigten, da sie nicht mehr zu sehen war. Ein anderes Fundstück: Angesichts der warmen Nächte bot es sich an auf der Wiese zu schlafen. Viele dachten sie hätten einen bequemen Platz gefunden. Am Morgen wurden sie vom automatischen Rasensprenger überrascht und flüchteten ins Haus. Über alle Tage hinweg, bestand die Aufgabe nach Fundstücken Ausschau zu halten und am letzten Tag eine Collage daraus zu machen. Es ist Erstaunliches entstanden, auch wenn manches schon auf der Rückfahrt beschädigt wurde. Aber auch das gehört wohl zu den Fundstücken des Lebens. Manches ist von kurzer Dauer. Herzlichen Dank an die Helferinnen Jasmin Werner und Larissa Schudel, die die Fahrt begleitet und mit ihrem Humor breichert haben.
Konfirmandenreise 2018
15.07.2018
21 Bilder